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Primäre Prävention

Primäre Prävention Bausteine für eine systematische Gesundheitssicherung

Primäre Prävention

Gesundheit ist ein gesellschaftliches Leitthema von zunehmender wirtschaftlicher und politischer Bedeutung. Unabhängig von Problemen der Finanzierung wirksamer kurativer Leistungen stellt sich daher die Aufgabe, eine zeitgemäße, wirksame und nachhaltige Prävention zur Stärkung und zum Erhalt von Gesundheit zu etablieren.

 

Gesundheitswissenschaftliche Forschung und Praxis haben in der Vergangenheit deutliche Fortschritte beispielsweise im Hinblick auf die Erklärung von Wirkungsketten zwischen sozialer Umwelt, Lebensstilen und gesundheitsrelevantem Verhalten gemacht. Dennoch gibt es beachtliche Forschungs- und Wissenslücken. Auch in der Praxis besteht Aufholbedarf – sie bleibt hinter dem verfügbaren Wissen zurück.

 

Das vorliegende Buch bietet einen systematischen Überblick über aktuelle Ansätze der Präventionspolitik. Seine Grundlage bilden Expertisen der Autoren, die ursprünglich für den Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen konzipiert und in überarbeiteter Form für die folgende Darstellung verwendet wurden.

 

 

- Stand und Perspektiven primärer Prävention

- Gesundheitskommunikation und gesundheitsrelevantes Verhalten

- Sozioökonomische Einflussfaktoren auf die Verteilung von Gesundheitschancen

- Health Impact Assessment, Evaluation und Qualitätssicherung

 

 

Die Autoren

Prof. Dr. rer. pol. Rolf Rosenbrock

 

Leiter der Forschungsgruppe Public Health im Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR-G), Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

 

 

 

Dipl. Volkswirt Claus Michel

 

bis Mai 2006 Referent im Bundesministerium für Gesundheit / stellvertretender Leiter der Geschäftsstelle des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR-G); derzeit Leiter der Stabsstelle Politik und Verbände der AOK Hessen

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

1. Einführung

 

1.1 Zielspektrum der Präventionspolitik

 

1.2 Interventionsformen und Strategien

 

1.2.1 Verhältnisprävention

 

1.2.2 Verhaltensprävention

 

1.2.3 Gesundheitsförderung

 

1.2.4 Medizinische Leistungen

 

1.2.5 Bedeutung prädiktiver Gendiagnostik

 

2. Sozioökonomischer Status und Gesundheit

 

2.1 Einflussfaktoren auf die Verteilung von Gesundheitschancen

 

2.2 Primärpräventive Strategien zur Verminderung sozial bedingter Ungleichheit

 

von Gesundheitschancen

 

3. Gesundheitspsychologie und –kommunikation

 

3.1 Theorien und Modelle des Gesundheitsverhaltens

 

3.1.1 Modell gesundheitlicher Überzeugungen

 

3.1.2 Theorie des rationalen Handelns und des geplanten Verhaltens

 

3.1.3 Selbstregulation und Selbstwirksamkeit

 

3.1.4 Salutogenese

 

3.1.5 Modell der Stadien der Veränderung

 

3.1.6 Relevanz gesundheitspsychologischer Theorien und Modelle

 

für die Präventionspolitik

 

3.2 Gesundheitskommunikation

 

3.2.1 Ziele und Formen

 

3.2.2 Massenmedien

 

3.3 Soziales Marketing

 

4. Prävention in Städten und Gemeinden

 

4.1 Kommunale Gesundheitspolitik und Primärprävention

 

4.2 Netzwerk 'gesunder Städte'

 

4.3 Gesundheitsförderung für sozial benachteiligte Zielgruppen

 

4.3.1 Projekte für sozial benachteiligte Gruppen

 

4.3.2 Komplementäre Programme und Initiativen

 

5. Prävention in Betrieben und Verwaltungen

 

5.1 Das ‚gesundheitsfördernde Setting’ als Zielvorstellung

 

5.2 Die Arbeitswelt als Handlungsfeld der Primärprävention

 

5.3 Arbeitsweltbezogene Gesundheitsberichterstattung

 

5.4 Interventionen in Betrieben und Verwaltungen

 

5.4.1 Variationsbreite von Interventionen

 

5.4.2 Interventionen zu Einzelproblemen

 

5.4.3 Systemische Interventionen

 

5.4.4 Betriebliche Gesundheitsförderung als partizipative Organisationsentwicklung

 

5.4.5 Empfehlungen der Expertenkommission – Dokumentation

 

6. Komplexe Präventionskampagnen und -strategien

 

6.1 Begriff der Präventionskampagne

 

6.2 Aids-Prävention: Voraussetzungen und Inhalte einer Kampagne

 

6.3 Relevanz von Gesundheitsproblemen

 

6.3.1 Priorisierung und Quantifizierung

 

6.3.2 Berechnung von Krankheitskosten

 

6.3.3 Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF)

 

6.3.4 Gesundheitsbezogene Lebensqualität

 

6.3.5 Quantifizierung der Krankheitslast (Burden of Disease)

 

6.4 Rauchverhalten und Tabakkontrolle

 

6.5 Alkoholabusus

 

6.6 Ernährung und Bewegung

 

6.6.1 Gesundheitsprobleme Übergewicht und Adipositas

 

6.6.2 Ernährungsverhalten

 

6.6.3 Physisches Aktivitätsniveau

 

6.6.4 Einsatz materieller Anreize?

 

7. Health Impact Assessment, Evaluation und Qualitätssicherung 105

 

7.1 Health Impact Assessment

 

7.2 Evaluation primärpräventiver Interventionen

 

7.2.1 Evaluation kurativer Interventionen als Maßstab

 

7.2.2 Komplexität der Primärprävention als Evaluationsproblem

 

7.2.3 Gesundheitliche Ungleichheit als Problemfeld der Evaluation

 

7.3 Qualitätssicherung von Interventionen

 

8. Stand und Perspektiven primärer Prävention

 

9. Verzeichnis der Abkürzungen

 

10. Verzeichnis der Abbildungen

 

11. Verzeichnis der Tabellen

 

12. Literatur

 

 

Stichworte / Fachgebiete

Primärprävention / Gesundheitsförderung / Setting / Gesundheitsressourcen / Ungleichheit von Gesundheitschancen / sozial Benachteiligte / Intervention / Qualitätssicherung / Gesundheitspolitik

Verlag:
Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft
Autor:
Rolf Rosenbrock, Claus Michel
Jahr:
November 2006
Preis:
34,95 €
Seiten:
152 Seiten, Softcover
Medium:
Berliner Schriftenreihe Gesundheitswissenschaften
ISBN:
3-939069-16-7