Prozessfinanzierung - was ist das?

Gerichtsverfahren zu führen ist aufwändig und teuer. Oftmals scheuen Kläger daher das Prozesskostenrisiko und meiden den Weg zum Gericht. Stattdessen kann eine Prozessfinanzierung die Lösung sein: Der Kläger lässt sich den Prozess gegen eine reine Erfolgsbeteiligung finanzieren und entledigt sich damit des Gebührenrisikos.

Gerichtsverfahren sind teuer – oft fehlt den Klägern das Geld und sie scheuen das Risiko
Wenn Sie als Kläger Ihr gutes Recht vor Gericht durchsetzen wollen, brauchen Sie viel Geld und einen langen Atem. Zunächst  müssen Sie Vorschüsse für Gericht, Anwalt, Sachverständige und Zeugen zahlen, und zwar für jede Instanz erneut. Sollten Sie verlieren, tragen Sie dann dazu auch noch die Kosten der Gegenseite. In vielen Fällen tritt eine Rechtsschutzversicherung nicht für diese Kosten ein.

Eine wirtschaftlich interessante Lösung bietet die Prozessfinanzierung. Diese übernimmt das Kostenrisiko, finanziert den Prozess und ist lediglich am Erfolg beteiligt. Sie können Ihre berechtigten Ansprüche durchsetzen, ohne selbst ein finanzielles Risiko einzugehen - die Prozessfinanzierung übernimmt alle Kosten. Ihnen verbleiben bis zu 80 Prozent des Erlöses, ohne dass Sie eigenes Geld einsetzen.

Beispielsfall - Praxisauseinandersetzung
In einer Praxisgemeinschaft kündigt ein Gesellschafter dem anderen und beendet damit die Fortführung der gemeinsamen Gesellschaft. Damit stellt sich die Frage nach der Abfindung und es kommt zum Streit zwischen den Partnern. Der Streit eskaliert und der benachteiligte Gesellschafter möchte klagen. Bei einem solchen Prozess mit einem Streitwert von beispielsweise 100.000 Euro beträgt das Kostenrisiko für die erste und zweite Instanz bereits 23.200 Euro. Dazu kommen ggfs. noch Sachverständigenhonorare, Zeugengelder und die außergerichtlichen Kosten für den Rechtsanwalt.

 

ROLAND ProzessFinanz AG – Ein Partner von MedizinRecht.de
ROLAND ProzessFinanz finanziert die Lösung von außergerichtlichen Streitigkeiten ebenso wie Prozesse vor Gericht und Schiedsverfahren. Auch in bereits laufenden Fällen kann die Prozessfinanzierung hinzugezogen werden. Dabei spielt es keine Rolle, wer der Gegner ist – sofern er zahlungsfähig ist.

Die folgenden Voraussetzungen müssen  erfüllt sein:

•          Der Streitwert des zu finanzierenden Anspruchs beträgt mindestens                    100.000 Euro und ist grundsätzlich auf eine teilbare Leistung (zum                      Beispiel Geld oder Geräte aus der Praxiseinrichtung, die einen                            bestimmten Wert haben) gerichtet

•           Der Anspruchsgegner verfügt über eine hinreichende Bonität

•           Es bestehen überwiegende Erfolgsaussichten vor Gericht.

Geeignet sind also Fälle aus dem Gesundheitswesen, bei denen sich die Klage auf eine konkrete Anspruchssumme richtet. Dies beinhaltet zum Beispiel Fälle zur Praxisauseinandersetzung, zum Vergütungsrecht, Arbeitsrecht und Kaufrecht.

MedizinRecht.de hilft Ihnen bei der Suche nach geeigneten Rechtsanwälten und kann Sie bereits dabei unterstützen, Ihren Fall bei der ROLAND ProzessFinanz prüfen zu lassen.

So funktioniert Ihre Prozessfinanzierung
Bei einer Prozessfinanzierung durch die ROLAND ProzessFinanz AG werden sämtliche Vorschüsse für Anwalt, Gericht, Sachverständige und Zeugen gezahlt. Wird der Prozess gewonnen oder verglichen, erhält ROLAND ProzessFinanz grundsätzlich 30 Prozent des Erlöses. Soweit der Erlös 500.000 Euro übersteigt, beträgt die Erfolgsbeteiligung lediglich 20 Prozent. Im Falle eines verlorenen Prozesses zahlt die ROLAND ProzessFinanz auch sämtliche Verfahrenskosten der Gegenseite.

Nicht zu unterschätzen ist die finanzielle „Waffengleichheit“, die durch einen Prozessfinanzer hergestellt wird. Nicht selten verhilft schon die Offenlegung der Finanzierung, den Gegner von einer vernünftigen, vergleichsweisen Lösung zu überzeugen. Kann so der Anspruch bereits vorgerichtlich realisiert werden, ermäßigt sich die Erfolgsbeteiligung auf pauschal 20 Prozent.

Weitere Vorteile sind die Bonitätsprüfung des Gegners, die Bereitstellung von Vollstreckungssicherheiten sowie die Übernahme der Kosten einer Zwangsvollstreckung nach erfolgreichem Prozessausgang.

Sie haben bereits einen Anwalt?
Nachdem Ihr Rechtsanwalt den Fall geprüft hat, stellt er ROLAND ProzessFinanz über MedizinRecht.de aussagekräftige Unterlagen zur Verfügung.

ROLAND ProzessFinanz prüft den Fall kostenlos, schnell und unbürokratisch. Bestätigt sie die guten Erfolgsaussichten, wird zwischen Ihnen und ROLAND ProzessFinanz ein Finanzierungsvertrag geschlossen. Selbstverständlich wählen Sie den Anwalt Ihres Vertrauens selbst aus. Dieser ist und bleibt auch Ihr alleiniger Berater und Vertreter, da ROLAND keine Rechtsberatung übernimmt. Die ROLAND ProzessFinanz unterstützt das Verfahren jedoch jederzeit mit eigenem Know-how.

Sie haben noch keinen Anwalt?
Sofern Sie noch keinen Anwalt haben, empfiehlt Ihnen MedizinRecht.de gerne einen Fachanwalt in Ihrer Nähe.

In partnerschaftlicher Zusammenarbeit haben Sie, Ihr Anwalt und ROLAND ProzessFinanz ein gemeinsames Ziel: Prozess gewinnen – Recht bekommen.

Alle Vorteile auf einen Blick:           

>  kostenlose Prüfung der Finanzierungsanfrage

>  keine Kosten für die Dienstleistung der ROLAND ProzessFinanz, da reine Erfolgsbeteiligung

>  kein Kostenrisiko bei Verlust

>  finanzielle "Waffengleichheit" mit dem Gegner

>  Bonitätsprüfung des Gegners

>  keine Liquiditätsbelastung durch komplette Vorfinanzierung nach Vertragsschluss

>  Bereitstellung von Vollstreckungssicherheiten

>  auf Wunsch Gutachtervermittlung

 

Ihr Service von MedizinRecht.de

Schicken Sie Ihre Prozessfinanzierungsanfrage an

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Wir nehmen unverzüglich Kontakt mit Ihnen auf und besprechen mit Ihnen die weiteren konkreten Schritte.